Vor 18.000 Jahren begannen schon die ersten Ureinwohner reiche Kulturen zu entwickeln. Das Land liegt im Nordwesten Südamerikas, auf dem Äquator, und hat vier Naturregionen: Küste, Hochland, Amazonasurwald und Galapagos. Es weist verschiedene Klimazonen auf und ist eines der 17 Länder, in denen der größte Artenreichtum der Welt sich auf eine geringe Fläche konzentriert. Die Einwohnerzahl übersteigt 12,5 Millionen und das Staatsgebiet hat eine Ausdehnung von 256.370 qkm. Das Land beherbergt 13 indianische Stämme. Die Rassenvielfalt und die geographische Verschiedenheit sind die grundlegenden Faktoren, die die ecuadorianische multikulturelle Wirklichkeit bestimmen. Es zeichnet sich durch eine bedeutende handwerkliche Produktion aus und ist der erste Erzeuger von Bananen auf der Welt. Die Städte verfügen über entwickelte Infrastruktur und Technologie. Aufgrund seiner Pflanzen- und Tierwelt zeichnet sich Ecuador als das Land mit der größten Biodiversität (gemessen an seiner Fläche) der Welt aus.

Der Reisende kann sich von einer Region in die andere innerhalb weniger Stunden per Landverkehrsmittel und in wenigen Minuten per Lufttransport befördern lassen, um die wunderschönen Strände, Städte, Schneeberge, den tropischen Regenwald und die Galapagos-Inseln zu besuchen.

 

DIE VIER REGIONEN



PAZIFISCHE KÜSTE

Die Küste ist eine Schwemmebene, die sich von den westlichen Ausläufern der Anden-Gebirgskette bis zum Pazifischen Ozean ausdehnt. Merkmal dieser Region ist ihre Wirtschaftskraft, das tropische Klima und die wunderbaren weitläufigen Strände. Hier gründeten sich die ältesten Kulturen Amerikas, unter denen sich Seefahrer-Völker, Bauern und Keramik-Kunsthandwerker befanden, die schon 8.000 Jahre v.Ch. kulturelle und soziale Gemeinschaften entwickelten. Hervorzuheben sind einheimische Volksgruppen wie die Chachis und die Colorados.


DAS ANDEN-HOCHLAND

Diese Region bildet sich aus den westlichen und östlichen Ausläufern der Anden-Gebirgskette und den dazwischenliegenden Tälern. Das Hochland Ecuadors zeichnet sich durch seine diversen kulturellen und folkloristischen Traditionen und natürlich auch durch seine berühmten Schneeberge und Gipfel aus. Hier befinden sich zwei von der UNESCO als "kulturelles Erbe der Menschheit" ernannten Städte: Quito und Cuenca. Hervorzuheben sind einheimische Volksgruppen wie die Otavalos, die Salasacas und die Saraguros.


DER AMAZONAS-URWALD

Der tropische Regenwald dehnt sich von den östlichen Ausläufern der Anden-Gebirgskette weiter nach Osten aus. Diese unglaublich reiche und schöne Region, sogenannte Lunge der Welt, wo sich das Geheimnisvolle und das Exotische des Regenwaldes mit seinen Flüssen, Seen und Sümpfen verschmelzen, ist die Heimat einer weitgehenden Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten. Die Völker der Eingeborenen, die in diesem Gebiet leben, haben es geschafft, eine produktive Harmonie mit der Umwelt aufrechtzuerhalten und bewahren stolz ihre Kultur und Traditionen. Hervorzuheben sind einheimische Volksgruppen wie die Shuaras, die Quichuas, die Achuaras, die Cotanes, die Secoyas und die Huaoranis.


DIE GALAPAGOS-INSELN

Diese Inselgruppe liegt im Pazifischen Ozean, 1.000 km weit vom Küsten-Festland entfernt. 13 große, 6 kleine Inseln und mehr als 40 Eiländer bilden dieses Archipel. Die Evolution hat sich hier über Tausende von Jahren unabhängig entwickelt. Heute gestaltet sie sich als ein natürliches Paradies. Die einzigartigen Spezies der Pflanzen- und Tierwelt dieser Inselgruppe, welche sich außerhalb allen externen Einflusses weiterentwickelt haben, sind ihr Haupt-Anziehungspunkt.

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